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Der Unterschied zwischen HVS und HVM Batteriemodulen – Welches passt zu Ihren Anforderungen?

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Welt der erneuerbaren Energien werden Batteriespeicher zunehmend zu einer wichtigen Komponente für die Speicherung und Nutzung von selbst erzeugter Energie. Die Auswahl der richtigen Batteriemodule spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz und Leistung Ihres Energiespeichersystems. Heute möchten wir Ihnen die Unterschiede zwischen zwei häufig verwendeten Batteriemodultypen vorstellen: HVS (High-Voltage Standard) und HVM (High-Voltage Modular).

HVS Batteriemodule:

HVS Batteriemodule sind bekannt für ihre hohe Nennspannung und ihre Fähigkeit, in Reihenschaltung betrieben zu werden. Das bedeutet, dass Sie mehrere Module hintereinander schalten können, um die Gesamtspannung des Batteriesystems zu erhöhen. Dadurch eignen sich HVS-Module besonders für Anwendungen mit höheren Nennspannungen, wie z.B. On-Grid-Anlagen. Hier sind die wichtigsten Merkmale von HVS Batteriemodulen:

  • Nennspannung: Die Nennspannung variiert je nach Anzahl der Batteriemodule und kann bis zu 512 V reichen.
  • Nutzbare Kapazität: Die nutzbare Kapazität ist im Vergleich zu HVM-Modulen etwas geringer und reicht von 5,12 kWh bis 12,8 kWh, je nach Anzahl der Module.
  • Spannungsbereich: Der Spannungsbereich liegt zwischen 160 V und 240 V für 2 Module und kann bis zu 600 V für 5 Module reichen.
  • Gewicht: HVS-Module sind im Vergleich zu HVM-Modulen etwas leichter und wiegen zwischen 39 kg und 205 kg, je nach Anzahl der Module.
  • Maximaler Ausgangsstrom: Der maximale Ausgangsstrom beträgt 25 A, und der Peak-Ausgangsstrom liegt bei 50 A für 5 Sekunden.
  • Zelltechnologie: HVS-Module verwenden Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (kobaltfrei).

HVM Batteriemodule:

HVM Batteriemodule zeichnen sich durch eine höhere nutzbare Kapazität und eine etwas niedrigere Nennspannung aus. Sie sind flexibler in der Anzahl, in der sie in einem Batteriespeichersystem betrieben werden können, und eignen sich daher für eine breite Palette von Anwendungen. Hier sind die wichtigsten Merkmale von HVM Batteriemodulen:

  • Nennspannung: Die Nennspannung steigt mit der Anzahl der Module und kann bis zu 409 V für 8 Module reichen.
  • Nutzbare Kapazität: HVM-Module bieten eine höhere nutzbare Kapazität und reichen von 8,28 kWh bis 22,08 kWh, je nach Anzahl der Module.
  • Spannungsbereich: Der Spannungsbereich liegt zwischen 120 V und 180 V für 3 Module und kann bis zu 480 V für 8 Module reichen.
  • Gewicht: HVM-Module sind im Vergleich zu HVS-Modulen etwas schwerer und wiegen zwischen 39 kg und 319 kg, je nach Anzahl der Module.
  • Maximaler Ausgangsstrom: Der maximale Ausgangsstrom beträgt 50 A, und der Peak-Ausgangsstrom liegt bei 75 A für 5 Sekunden.
  • Zelltechnologie: HVM-Module verwenden ebenfalls Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (kobaltfrei).

Welches Modul ist das Richtige für Sie?

Die Wahl zwischen HVS und HVM Batteriemodulen hängt von Ihren individuellen Anforderungen und der geplanten Anwendung ab. Wenn Sie ein On-Grid-System mit höheren Nennspannungen benötigen, könnte das HVS-Modul die bessere Wahl sein. HVM-Module hingegen eignen sich gut für eine breite Palette von Anwendungen und bieten eine größere nutzbare Kapazität.

Es ist wichtig, auch den Batteriewirkungsgrad, die Zertifizierungen und die Kompatibilität mit Wechselrichtern zu berücksichtigen. Bevor Sie eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich gründlich über Ihre spezifischen Anforderungen informieren und sich gegebenenfalls von Fachleuten beraten lassen.

Wir hoffen, dass dieser Beitrag Ihnen dabei geholfen hat, die Unterschiede zwischen HVS und HVM Batteriemodulen besser zu verstehen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihnen bei der Auswahl des richtigen Batteriemoduls für Ihr Projekt zu helfen.

Ihr Netzgrün Team

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